Über uns

Es geht um die Anschluss-Versorgung von Menschen in Krisensituationen.
Notfälle passieren täglich und überall. Durch Ersthelfer, Polizei, Feuerwehr, Notarzt und Rettungskräfte sowie Notfallseelsorge erfahren die Menschen vor Ort eine sehr gute erste Versorgung.

Aber was ist wenn diese temporäre Versorgung wieder vorbei ist?
Die Scherben und Metallteile sind von der Fahrbahn gefegt und die Betroffenen stehen oftmals in ihrem Zuhause alleine da.
Die familiären Bindungen gibt es nicht mehr so wie in den früheren Zeiten und auch die Nähe zu den sozialen Bindungen oder Kirche mit Seelsorgern sind teilweise weggebrochen.

Wir möchten jetzt nicht die schlimmsten Dramen aufführen, denn davon will kaum jemand etwas hören – außer uns! Wir wundern uns, wie man die Mitmenschen in den schwierigsten Zeiten ihres Lebens alleine lassen kann. Genau hier möchten wir helfen.

Wer sind wir?

Zur Umsetzung der Idee war es uns wichtig Menschen mit einem breiten Spektrum aus dieser Arbeit zur Gründung des Vereins zu begeistern. Diese bringen aus unterschiedlichen beruflichen Bereichen ihr Fachwissen ein.
So ist Ronald als Rettungssanitäter dabei, Beate aus dem Palliative Care, Anette vom Kinderhospizdienst, Melena aus dem Polizeidienst, Matthias als Trauerbegleiter, Jörg als Seelsorger, Katja als Bankkauffrau, Malek der für andere Kulturen spricht, Gabi als Organisationstalent und meine Person aus der Psychosozialen Notfallversorgung.

Unser Ziel

…ist es, die zurzeit bestehende Lücke nach der Erstversorgung und dem Alltag der Hinterbliebenen zu schließen. Daher „2nd Responder“.

Mitarbeiter:
Wir möchten aus dem Gießener Land Menschen finden, die uns bei der praktischen Arbeit mit Hilfsbedürftigen unterstützen. Voraussetzung für diese ehrenamtlichen Einsätze (zuerst in dieser Region) ist die Teilnahme an einer Fortbildung.

Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren werden wir nach einem schwerwiegenden Ereignis so lange beistehen, bis sie uns nicht mehr brauchen und halbwegs wieder einen stabilen Tagesablauf haben. Vielleicht braucht auch jemand keine persönliche Betreuung und ist dankbar, wenn bestehende Netzwerke oder Hilfsorganisationen wie z.B. Verwaiste Eltern, professionelle Anlaufstellen oder TrauerCafe´s mit ihren Kontaktdaten weitergegeben werden.

Unsere Zielgruppe

Betroffene und deren Zu- und Angehörige von:
schweren lebensverkürzenden Krankheiten,
Opfer von Unfällen des Straßenverkehrs,
sowie Abschied und Sterben,
Themen rund um Tod und Trauer,
Häusliche Notfälle / Unfälle.

Unsere Mitarbeiter

Ehrenamtliche Mitarbeiter,
Koordinatoren, Lehrkräfte,
Netzwerker.

Qualifikation:
Fortbildung in der Alltags-, Sterbe- und Trauerbegleitung für Erwachsene, sowie Kinder- und Jugendliche.

Weiterbildungen:
Durchführung von Basisqualifikationen, qualifizierten Schulungen und zur Qualitätssicherung – Supervision.

Kosten:
Für die Zielgruppe kostenfrei.

Danke für Ihre Spenden

Finanzierung:
Ohne SIE geht es nicht.
Wir benötigten Spenden, Fördergelder und Mitgliedschaften.


Natürliche und juristische Personen können den Verein als Fördermitglieder unterstützen. Dieses durch finanzielle Leistungen, aber auch beratend.

Empfänger: Gedankenschiff eV.
Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE98 5139 0000 0080 1818 09
BIC: VBMHDE5F

Zur Akzeptanz bei dem Finanzamt reicht bis 200€ die Überweisung als Beleg, darüber erhalten Sie von uns eine Spendenbescheinigung.